Förderung von Berufswegen für Ärztinnen in der Anästhesiologie

Charlotte Lehmann – Stiftung

Berufliche Förderung von Anästhesistinnen

Die Charlotte Lehmann-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechtes, die Fachärztinnen der Anästhesiologie in ihrem beruflichen Werdegang, ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten und im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen finanziell unterstützt. Die 2010 in Bayern gegründete Stiftung vergibt in diesem Sinne Zuwendungen für Fortbildungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf Leitungs- und Führungspositionen, Zuschüsse für wissenschaftliche Projekte sowie einmal jährlich den Charlotte Lehmann-Preis in Höhe von 20.000 €, der die Preisträgerin und ihren Beitrag zu dem wissenschaftlichen Fortschritt in der Anästhesiologie, Schmerztherapie, Notfall- und Intensivmedizin ehrt und fördert die Erforschung von Bedürfnissen und Karrierehindernissen für Ärztinnen in der Anästhesiologie.


Ausschreibung Charlotte Lehmann-Forschungspreis 2026

Der von der Charlotte Lehmann-Stiftung ausgelobte Forschungspreis in Höhe von 20.000 Euro an Wissenschaftlerinnen für bedeutsame Arbeiten auf dem Gebiet der Anästhesiologie,  speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin steht auch 2026 zur Preisvergabe zur Verfügung.

Um den Preis können sich alle wissenschaftlich auf dem Gebiet der Anästhesiologie, speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin tätigen Ärztinnenbewerben, die in der Regel jünger als 40 Jahre sind. Die näheren Teilnahmebedingungen ergeben sich aus den Statuten* des Forschungspreises der Charlotte Lehmann-Stiftung unter https://charlotte.lehmann-stiftung.com

Bitte melden Sie sich mit Ihren Benutzerdaten auf der Seite www.dgai.de unter „Preise und Ehrungen“ an und stellen Ihre Unterlagen beim „Forschungspreis der Charlotte Lehmann-Stiftung“ als eine zusammengefügte PDF-Datei ein. Die Bewerbungsunterlagen sind online bis zum 01.05.2026 einzureichen. Maßgeblich ist das Datum, an dem die Bewerbung hochgeladen wurde. Dabei ist mitzuteilen, ob und gegebenenfalls, wo die Arbeit erstmals veröffentlicht wurde.

Parallel dazu ist die Geschäftsstelle der Stiftung per E-Mail darüber zu informieren, dass eine Bewerbung eingereicht wurde: charlotte@lehmann-stiftung.com

Mit der Bewerbung auf diesen Preis erklären Sie sich einverstanden, dass im Falle einer Zuerkennung ein Teil der uns von Ihnen zugesandten Informationen, insbesondere Ihr Name und Adresse mit Foto, der Kurzlebenslauf, Titel und Kurzfassung der Arbeit, im Internet sowie in Fachzeitschriften und deren Onlineausgaben veröffentlicht wird. Sie würden vorher noch eine entsprechende Einverständniserklärung erhalten. Diese Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen.

Postadresse: Charlotte Lehmann-Stiftung, Neuwieder Straße 9, 90411 Nürnberg

Dr. Elena Neumann erhält den

Charlotte Lehmann-Preis 2025

Die Charlotte Lehmann-Stiftung verleiht den mit 20.000 Euro dotierten Forschungspreis 2025 an Frau Dr. Elena Neumann. Frau Dr. Neumann ist Oberärztin am Universitätsspital Zürich im Institut für Anästhesiologie und Perioperative Medizin unter Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr. Dr. Sina Coldewey, ebenfalls eine ehemalige Preisträgerin der Stiftung. Mit dem Preis wird Frau Dr. Neumann ausgezeichnet für ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Subtyp-spezifische Modulation von spinalen GABAA-Rezeptoren: neue Ansätze für eine verbesserte Schmerztherapie“. Diese basiert auf einer Vielzahl teilweise höchstrangiger Publikationen von Frau Dr. Neumann, die neue molekulare Mechanismen in der Schmerzvermittlung und innovative Ansätze zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen identifizierten. Die Verleihung findet statt auf dem diesjährigen Jahreskongress der Dt. Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Kassel im September 2025. Herzlichen Glückwunsch!

Forschungsförderung für

Frau Priv.-Doz. Dr. Jana Mossanen

Die Charlotte Lehmann-Stiftung spricht Frau Priv.-Doz. Dr. Jana Mossanen, Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Aachen, 20.000 Euro Forschungsförderung für ihr Projekt mit dem Titel „Einfluss der perioperativen Inflammation und des Mikrobioms auf postoperative Komplikationen“ zu. Frau Priv.-Doz. Dr. Mossanen pioniert mit ihrer Forschungsgruppe mit diesem Projekt auf dem Gebiet der Entzündungsforschung im perioperativen Kontext. Ihr Vorhaben fußt auf einer über Jahre generierten Expertise in der Inflammationsforschung und der Analyse des Outcomes von PatientInnen nach einem chirurgischen Eingriff. Über ihre wissenschaftliche und klinische Arbeit hinaus setzt sich Frau Priv.-Doz. Dr. Mossanen seit vielen Jahren sehr für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der universitären Medizin ein. Die Stiftung wünscht Frau Priv.-Doz. Dr. Mossanen viel Erfolg und bestes Gelingen für ihr Forschungsprojekt und ihren weiteren Weg!

Forschungsförderung für

Frau Prof. Dr. Eva-Verena Griemert

Die Charlotte Lehmann-Stiftung fördert das Forschungsprojekt von Frau Prof. Dr. Eva-Verena Griemert mit 20.000 Euro. Frau Prof. Griemert ist Leitende Oberärztin an der Universitätsmedizin in Mainz und erhält die Förderung für ihr Projekt mit dem Titel „Optimaler mittlerer arterieller Druck (MAP) zum Erhalt neuronaler Integrität und Verbesserung kognitiven Outcomes während großer Operationen (optiMAP)“. Mit ihrem Forschungsvorhaben widmet sich Frau Prof. Griemert den Aspekten einer optimalen Betreuung unserer perioperativen PatientInnen hinsichtlich der möglichen Maßnahmen zur Neuroprotektion und Delirprävention. In ihrer Studie sollen die Mechanismen der zerebralen Autoregulation sowie die Identifikation einer optimalen perioperativen Blutdruckeinstellung identifiziert werden. Frau Prof. Griemert ist im Rahmen ihrer Tätigkeit als Leitende Oberärztin in den Bereichen Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin tätig und für das Personalmanagement der Klinik verantwortlich. Wir wünschen ihr viel Erfolg für ihr Projekt und ihren weiteren Werdegang!

Forschungsförderung für

Frau Dr. Nathalie Malewicz-Oeck

Die Charlotte Lehmann-Stiftung fördert das Forschungsprojekt von Frau Dr. med. Nathalie Malewicz-Oeck, MSc. mit dem Titel „Biomarker der Critical-Illness-Neuromyopathie nach Intensivtherapie – Entwicklung von Frühdetektionsverfahren durch Integration klinischer und immunologischer Diagnostik“ mit insgesamt 10.000 Euro. Die Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin und Leiterin der Arbeitsgruppe „Anästhesiologische Schmerzforschung“ an der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerzmedizin, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil an der Ruhr-Universität Bochum erhält die Förderung für ihre Forschungsarbeiten zum Thema der erworbenen Skelettmuskel- und Nervenschwäche kritisch kranker PatientInnen.